28.01.2019

Werbemarkt Trend Dezember 2018


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Highlights im Dezember

Der letzte Monat des Jahres schliesst mit 616.7 Millionen Bruttofranken. Dies entspricht einem Rückgang von -13.7 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Damit steht fest, der November bleibt, wie in den Jahren zuvor, der werbestärkste Monat des Jahres. Verglichen mit 2017 wächst der Brutto-Werbedruck hingegen an - egal ob mit oder ohne Datenerweiterung (+5.8%, respektive +1.0%).

Durch die Datenerweiterungen im Suchmaschinenmarketing und die Integration von YouTube knackt das Werbejahr 2018 erstmals die 7 Milliarden Bruttofrankenmarke. Dies entspricht unbereinigt einem Plus von 17.7 Prozent im Vorjahresvergleich. Das bereinigte organische Wachstum liegt deutlich niedriger bei 1.4 Prozent.

Datenintegration: Internet und TV

Die Mediengruppe Internet wird im Werbemarkt Trend seit Januar 2017 inklusive Search-Desktop Werbung ausgewiesen. Per Datenabschluss Juli 2017 wurde zusätzlich Search-Mobile in die Werbestatistik von Media Focus integriert. Im Januar 2018 erfolgte die Integration von Search (Desktop + Mobile) für die Romandie, auf Basis zehntausender französischer Suchbegriffe (Anteil an Search YTD: 85% DE/15% FR). Seit März 2018 werden auch YouTube-Daten (Display und Video) rückwirkend ab Januar 2018 im Werbemarkt Trend ausgewiesen (Anteil am Media Mix YTD 1%).

Darüber hinaus enthält die Mediengruppe TV ab Januar 2018 TV-Sponsoring sowie die Werbeformen Pre Split, Post Split, Single Split und Time.


Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Dezember 2018

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Entwicklung des Werbedrucks per Dezember 2018

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Last-Minute-Wechsel in den Top 10

Gold, Silber und Bronze gehen, wie sich bereits deutlich abzeichnete, an die Branchen Freizeit, Gastronomie & Tourismus, Dienstleistung sowie Finanzen. Auch wenn sich die Finanzbranche, nach drei Monaten mit dem höchsten Werbedruck, im Dezember eine kleine Verschnaufpause gönnt und im Monatsranking nur auf dem siebten Platz landet.

Auf den Rängen sieben bis zehn gibt es 2018 hingegen noch den ein oder anderen Wechsel. Detailhandel zieht im Jahresendspurt an der Nahrungsmittelbranche vorbei, Mode & Sport verweist Fahrzeuge auf den achten Platz und das Vorweihnachtsgeschäft katapultiert Digital & Haushalt vor Initiativen & Kampagnen auf Rang 9.

Vorweihnachtsgeschäft pusht Digital & Haushalt

Neues Smartphone, PC, Küchenmaschine oder Spielekonsole – egal ob online oder im Laden gekauft – elektronische Geräte dürften es unter die meisten Schweizer Weihnachtsbäume geschafft haben – zumindest wenn es nach dem Kopf der Werber geht. Digital und Haushalt sowie die dazugehörige Produktgruppe IT, Hard- & Software verzeichnen den höchsten prozentualen Anstieg im Vorjahresvergleich (+30.4%, resp. +30.9%). Dahinter folgt die Finanzbranche (+25.7%) mit der Produktgruppe Versicherungen (+25.5%) und auch Verkehrsbetriebe sowie politische Kampagnen verzeichnen eine Steigerung von über 20 Prozent. Anders als 2017, legt die Getränkebranche im Dezember nochmals deutlich zu, +19.5 Prozent im Vergleich zum Vormonat und +17.5 Prozent verglichen mit Dezember 2017.

Medienbranche führt die Negativliste an

Mit einem Rückgang von rund einem Fünftel verglichen zu 2017 (-20.7%) beschliesst die Medienbranche ein werblich schwaches Jahr. Auch die Branchen Energie, Mode & Sport sowie Telekommunikation reduzieren, verglichen zum Vorjahr, im zweitstelligen Prozentbereich. Danach folgen die Produktgruppen PKW (neu) mit einem Minus von 9.8 Prozent sowie die Branchen Kosmetik & Körperpflege (-7.9%) und Tabak (-6.3%). Auch Uhren & Schmuck, Persönlicher Bedarf, die Fahrzeugbranche und Pharma & Gesundheit senken den Brutto-Werbedruck. Der Rückgang liegt jedoch unter fünf Prozent.


Top 10 des Monats

Die Top 10 Werbetreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im Dezember

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Media Mix

Die Integration der Search-Daten, Desktop (Januar 2017) und Mobile (Juli 2017) in die Werbestatistik von Media Focus führt zu einem deutlichen Anstieg des Internet-Anteils im Media Mix. Seit Januar 2018 werden neu auch Search-Daten für die Romandie erhoben (Anteil an Search: 85% DE/15% FR).

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