16.12.2020

Werbedruck trotz neuem Jahreshöchstwert deutlich tiefer als 2019


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Highlights im November

Der Werbedruck im Gesamtmarkt liegt im November bei 544.5 Mio Bruttofranken. Dies ist zwar knapp der Jahreshöchstwert, im Vorjahresvergleich resultiert jedoch eine Abnahme um 13.6 Prozent. Damit ist der monatliche Werbedruck zum 10. Mal in Folge tiefer als im Vorjahresmonat. Der Jahreswerbedruck summiert sich einen Monat vor Jahresende auf 4‘616 Mio. Bruttofranken. Dies entspricht einer Senkung des Werbedrucks um 15.1 Prozent gegenüber demselben Zeitraum im Vorjahr.

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per November 2020 in Mio. Bruttofranken

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Printwerbung zeigt leichte Erholung, Out-of-Home-Siegeszug vorläufig gebremst

Der negative Trend zieht sich im November durch alle Mediengruppen. Am besten steht die Printwerbung da, welche sich etwas erholen kann und im November nur 4.2 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats liegt. Die Aussenwerbung, welche sich in den vergangenen Monaten im Vorjahresvergleich regelmässig steigern konnte, verzeichnet ebenfalls eine leichte Abnahme um 4.7 Prozent gegenüber November 2019. Neben TV (-17%) müssen auch Internet (-17.8%) und Radio (-15.4%) zweistellige Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen. Am härtesten trifft es die Kinowerbung – nachdem im Oktober bereits ein rund 60 Prozent tieferer Werbedruck als im Vorjahresmonat resultierte, beträgt der Rückgang im November rund 93 Prozent.

Neben Detailhandel auch Initiativen & Kampagnen mit zweistelliger Steigerung

6 von 21 Branchen können sich im November im Vorjahresvergleich steigern. Neben der Top Branche Detailhandel (+10.5%), welche sich den dritten Monat in Folge zweistellig steigern konnte, sticht die Branche Initiativen & Kampagnen ins Auge, welche einen Anstieg um 20.2 Prozent verglichen zum Vorjahresmonat ausweist. Diese Zunahme ist zu einem grossen Teil auf die Volksabstimmungen vom 29. November zurückzuführen.

Die Branchen mit den stärksten Rückgängen des Werbedrucks im Vorjahresvergleich sind die von der Corona-Krise gebeutelten Branchen Veranstaltungen (-80.2%), Verkehrsbetriebe (-69.2%) sowie Freizeit, Gastronomie und Tourismus (-44.4%).

Kumuliert stehen ein Monat vor Jahresende lediglich 3 von 21 Branchen positiv da: Initiativen & Kampagnen (+9.9%), die Detailhandelsbranche (+8.3%) und die Reinigungsbranche (+6.2%) konnten den Werbedruck YTD gegenüber 2019 steigern.

Vertreter von Initiativen & Kampagnen dominieren die Top 10 Produkte

Der werblich starke Monat der Branche Initiativen & Kampagnen spiegelt sich auch in den Top 10 Produkten im November wider. Die Coronavirus Kampagne des BAG ist zurück auf dem Thron, mit einem gemessenen Werbedruck von mehr als 4 Mio. Bruttofranken. Dies, nachdem man die Kampagne im Oktober noch vergeblich unter den zehn meistbeworbenen Produkten gesucht hatte. Die Ränge 2 und 3 des Produkte Rankings gehen ebenfalls an Branchenvertreter von Initiativen & Kampagnen: Nämlich an die Gegner (Rang 2) und die Befürworter (Rang 3) der Konzernverantwortungsinitiative. Damit liegt das Ja-Lager zum zweiten Mal in Folge auf Rang 3 der meistbeworbenen Produkte des Monats.

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Top des Monats

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- und Imagewerbung) im November

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Media Mix

Media Mix für den Monat November

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