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Der klassische Werbemarkt setzt im Februar den positiven Trend des Jahresauftakts fort und erreicht mit einem Anstieg von 2.8% einen Brutto-Werbedruck von 264.3 Mio. CHF.

Das Wachstum wird vor allem durch Out-of-Home (+22.8%) getragen – u.a. durch Kampagnen für das Sunrise Mobile Abo sowie Nescafé. Dahinter folgen Kino (+12.5%), Radio (+8.4%) und TV (+2.0%),während Print mit -12.0% weiterhin rückläufig ist.

Im digitalen Markt beläuft sich der Brutto-Werbedruck im Februar auf 210.2 Mio. CHF. Dabei zeigt sich ein kanalgetriebener Media Mix: Search dominiert weiterhin mit einem Anteil von 73.5 Prozent, gefolgt von Display (19.7%) und YouTube (7.4%). Der starke Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (+152.3%) ist v.a. durch Search getrieben (+335.6%) und nicht organisch, da technische Anpassungen von Google 2025 im ersten Quartal zu Einschränkungen in der Erfassung geführt hatten. Dadurch ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr punktuell eingeschränkt. Aber auch die Display-Lieferstatistik trägt im Februar 2026 zum Anstieg bei (+26.5%). YouTube ist leicht rückläufig (-6.2%).


Werbedruck im klassischen Werbemarkt

Entwicklung des klassischen Werbedrucks per Februar 2026 in Mio. Bruttofranken.

Positive Entwicklungen in 12 Branchen

Die stärkste prozentuale Zunahme verzeichnet die Tabakbranche (+130.7%), massgeblich getrieben durch Kampagnen für Velo Nicotine Pouches und Davidoff Zigaretten, liegt jedoch weiterhin am Ende des Rankings. Ebenfalls stark präsentieren sich Finanzen (68.5%), Verkehrsbetriebe (47.7%) und Mode & Sport (41.3%). Freizeit, Gastronomie, Tourismus (+25.4%) führt im Februar erneut das Ranking an, unter anderem gestützt durch die starke OOH-Präsenz von McDonald’s Restaurants und Swisslos Super Win For Life.

Rückläufige Entwicklung in 9 Branchen

Insgesamt reduzieren neun Branchen ihren Werbedruck im Vergleich zum Vorjahr. Die deutlichsten prozentualen Rückgänge zeigen sich bei Digital & Haushalt (-32.8%), Fahrzeuge (-30.8%) und Detailhandel (-25.2%). Trotz der rückläufigen Entwicklung zählen Detailhandel (-25.2%) und auch Nahrungsmittel (-10.4%) weiterhin zu den werbedruckstärksten Branchen. Auch die Telekommunikationsbranche reduziert den Werbedruck zweistellig (-16.6%). Veranstaltungen (-3.3%), Kosmetik & Körperpflege (-2.7%), Bauen, Industrie, Einrichtung (-2.9%) sowie  Pharma & Gesundheit (-0.8%) befinden sich nur leicht im negativen Bereich.

Branchenranking

Branchenranking im Februar 2026.

Top Werbungtreibende & Produkte

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im Februar 2026.

Media Mix

Media Mix für den Monat Februar.


Werbedruck im digitalen Werbemarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Februar 2026 in Mio. Bruttofranken.

Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der klassische Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.

Branchenranking YTD: klassische vs. digitale Kanäle im Vergleich

Im Februar steht die Branche Freizeit, Gastronomie, Tourismus in beiden Märkten an der Spitze. Dahinter unterscheidet sich die Rangfolge jedoch deutlich: Im klassischen Werbemarkt folgen Detailhandel und Nahrungsmittel, während im digitalen Markt Finanzen und Dienstleistungen stärker ins Gewicht fallen. Dieses Muster zeichnete sich bereits im Vormonat ab.

In beiden Märkten belegt die Fahrzeugbranche Rang 7, während sich die Branchen Mode & Sport sowie Pharma & Gesundheit im Mittelfeld positionieren. Im unteren Drittel finden sich in beiden Märkten die Branchen Tabakwaren, Energie, Medien und Reinigen. Auffällig ist zudem, dass im digitalen Markt, mit Ausnahme von Kosmetik & Körperpflege, Medien und Tabakwaren, alle Branchen im Vergleich zum Vorjahr eine positive Entwicklung aufweisen.

Die Telekommunikationsbranche befindet sich im digitalen Markt auf Rang 5, während sie im klassischen Markt den Rang 13 belegt. Der umgekehrte Fall zeigt sich bei Initiativen & Kampagnen: Im klassischen Markt belegt die Branche Rang 5, während sie sich im digitalen Markt auf Rang 14 positioniert. Dies deutet darauf hin, dass digitale Kanäle innerhalb der Kommunikationsstrategie eine geringere Bedeutung einnehmen.

Branchenranking

Branchenranking im Februar 2026.

Top Produkte digital

Die meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im Februar 2026.

Im digitalen Werbemarkt zeigt sich im Februar ein klar kanalgetriebenes Bild: Während Search weiterhin stark performance- und reiseorientiert ist, werden Display und YouTube von einer vielfältigeren Mischung unterschiedlicher Angebotswelten bestimmt.

Im Display-Bereich führt SPUSU.CH das Ranking an, gefolgt von TUI REISEN und BRACK.CH. Bei Search befindet sich seit Jahresbeginn der Reiseanbieter Booking.com an der Spitze, vor Axa.ch und Skyscanner.ch. Bei YouTube belegt die japanische Unterhaltungselektronik mit Nintendo Switch 2 Konsole den ersten Platz, nachdem sie im Vormonat noch Rang 2 innehatte. Dahinter folgen Digitec.ch und Knorr Bouillon.

Weder ein Produkt noch eine Dienstleistung ist in mehreren Kanälen gleichzeitig unter den Spitzenpositionen vertreten. Auffällig ist jedoch, dass verschiedene Reiseanbieter sowohl in Display als auch in Search präsent sind, während Online-Händler vor allem in Display und YouTube erscheinen.

Media Mix

Media Mix für den Monat Februar 2026.

Kontakt: mediafocus@mediafocus.ch, Tel.: +41 43 322 27 50

Der klassische Werbemarkt startet im Januar 2026 mit 263.9 Mio. CHF Brutto-Werbedruck und einem leichten Plus von 0.8% gegenüber Vorjahr. Der Zuwachs wird primär durch Out-of-Home getragen (+14.8%). Mit einem Anteil von 33.8% liegt Out-of-Home nur noch 0.2 Prozentpunkte hinter TV (34.0%), das im Januar -3.4% unter Vorjahr liegt. Radio entwickelt sich ebenfalls positiv (+4.4%). Rückgänge zeigen sich bei Print (-8.6%) und Kino (-11.3%).

Im digitalen Markt beläuft sich der Brutto-Werbedruck im Januar auf 247.9 Mio. CHF.

Der digitale Media-Mix bleibt dabei klar kanalgetrieben: Search dominiert mit 77.5%, gefolgt von Display (16.5%) und YouTube (6.0%).

Der starke Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (+89.8%) ist v.a. durch Search getrieben (+138.6%) und nicht organisch, da technische Anpassungen von Google 2025 im ersten Quartal zu Einschränkungen in der Erfassung geführt hatten. Dadurch ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr punktuell eingeschränkt. Aber auch die Display-Lieferstatistik trägt im Januar 2026 zum Anstieg bei (+20.7%). YouTube ist leicht rückläufig (-8.4%).

Auffällig ist dabei, dass Verschiebungen rund um 20 Minuten zwei zentrale Effekte im Vorjahresvergleich verstärken: den markanten Rückgang im Printbereich sowie das überdurchschnittliche Wachstum bei Display.


Werbedruck im klassischen Werbemarkt

Entwicklung des klassischen Werbedrucks per Januar 2026 in Mio. Bruttofranken.

Fahrzeugbranche mit grösster prozentualer Steigerung unter den Top-Branchen

Zehn der 21 Branchen starteten positiv ins neue Jahr. Die deutlichste prozentuale Steigerung unter den grossen Branchen verzeichnet Fahrzeuge (+41.3%) – getragen durch eine erhöhte Werbeaktivität rund um die Produkte Polestar 5 Elektro Limousine, Suzuki E-Vitara SUV Elektro und Nissan Micra Leasing. Ebenfalls stark präsentieren sich die Verkehrsbetriebe (+30.2%), Bauen, Industrie, Einrichtung (+23.2%) sowie Freizeit, Gastronomie, Tourismus (+18.3%); bei Bauen, Industrie, Einrichtung trägt insbesondere IKEA zur positiven Entwicklung bei.

Freizeit, Gastronomie, Tourismus übernimmt im Januar zudem die Spitzenposition im Branchenranking, unter anderem gestützt durch die verstärkte Kommunikation für Swiss International Air Lines und Emirates sowie einer höheren Präsenz von McDonald’s Restaurants.

Der Detailhandel (-14.8%) und die Nahrungsmittelbranche (-6.5%) müssen Verluste hinnehmen, halten sich aber weiterhin auf dem Podest.

Rückläufige Entwicklung in elf Branchen

Insgesamt reduzieren elf Branchen ihren Werbedruck im Vergleich zum Vorjahr. Die deutlichsten Rückgänge zeigen Reinigen (-32.1%), Digital & Haushalt (-31.2%) sowie Energie (-29.7%). Auch Telekommunikation (-22.3%) und Tabakwaren (-19.7%) starten klassisch schwächer.

Trotz Rückgängen bleiben Detailhandel (-14.8%) und Nahrungsmittel (-6.5%) weiterhin unter den werbedruckstärksten Branchen, verlieren jedoch im Vergleich zum Vorjahr an Dynamik.

Branchenranking

Branchenranking im Januar 2026.

Top Werbungtreibende & Produkte

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im Januar 2026.

Media Mix

Media Mix für den Monat Januar.


Werbedruck im digitalen Werbemarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Januar 2026 in Mio. Bruttofranken.

Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der klassische Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.

Branchenranking YTD: klassische vs. digitale Kanäle im Vergleich

Im Januar stehen Freizeit, Gastronomie, Tourismus in beiden Märkten an der Spitze. Dahinter unterscheidet sich die Rangfolge jedoch deutlich. Im klassischen Werbemarkt folgen Detailhandel und Nahrungsmittel, während im digitalen Markt Finanzen und Dienstleistungen stärker ins Gewicht fallen. Besonders die Finanzbranche sticht heraus. Sie ist digital mit Rang 2 deutlich präsenter als klassisch mit Rang 4. Das deutet auf einen ausgeprägten Performance-Fokus hin, mit starker Nutzung von Search und weiteren digitalen Kanälen.

Ein ähnliches Bild zeigt die Telekommunikation. Digital liegt sie auf Rang 5, klassisch erst auf Rang 14. Umgekehrt verhält es sich bei den Nahrungsmitteln. Klassisch erreichen sie Rang 3, digital nur Rang 13. Das spricht für eine geringere Priorisierung digitaler Kanäle. Auch am unteren Ende gibt es Unterschiede.

Klassisch bilden Tabakwaren das Schlusslicht, digital liegt Reinigen auf dem letzten Rang. Insgesamt bestätigt der Januar die typische Marktlogik. Digital wird stärker von freizeit- und serviceorientierten Branchen sowie von Finanzen und Telko getragen, während klassisch Detailhandel und Nahrungsmittel den höchsten Werbedruck stellen.

Branchenranking

Branchenranking im Januar 2026.

Top Produkte digital

Die meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im Januar 2026.

Im digitalen Werbemarkt zeigt sich im Januar ein klar kanalgetriebenes Bild: Search bleibt stark performance- und reiseaffin, während Display und YouTube durch eine breitere Mischung aus unterschiedlichen Angebotswelten geprägt sind.

Im Display-Bereich liegt ACTIV FITNESS an der Spitze, gefolgt von SPUSU.CH und TUI REISEN. Dahinter reiht sich ein vielseitiges Feld ein: mit der YUH Mobile App, Toyota Sponsoring, dem Modell Skoda Fabia, einem Swiss International Air Lines Flugangebot, ka-ex.com, Cornertrader sowie Swiss Casinos Pfäffikon-Zürichsee.

Bei YouTube führt mit MarioKart World ein Gamingtitel das Ranking an, gefolgt von der Nintendo Switch 2 Konsole. Ebenfalls weit vorne finden sich E-HOI Kreuzfahrten sowie Coca Cola Zero Zucker Zero Koffein und Kinder Überraschung. Ergänzt wird das Topfeld durch eine Pharma-Präsenz (u.a. Voltaren Dolo Patch und Bisolvon Bromhexin Hustensirup) sowie weitere Titel wie Hamnet, Primate und TEMU.COM. YouTube ist damit im Januar eine Mischung aus Unterhaltung, Handel und FMCG/Pharma.

Im Search-Bereich bleibt Booking.com klar führend. Dahinter folgen yallo und Skyscanner. Das obere Ranking wird zudem von Vergleichs- und Reiseanbietern wie Comparis, Opodo, eDreams, ab-in-den-urlaub.ch, trivago und TUI geprägt. Mit AXA ist ausserdem ein grosser Versicherungsanbieter prominent vertreten. Insgesamt bleibt Search damit im Januar klar reise- und vergleichsdominiert, mit punktueller Stärke aus Telekommunikation und Versicherungen.

Media Mix

Media Mix für den Monat Januar 2026.

Kontakt: mediafocus@mediafocus.ch, Tel.: +41 43 322 27 50

Die klassischen Medien des Schweizer Werbemarkts schliessen 2025 mit einem Brutto-Werbedruck von 3’930.8 Mio. CHF und liegen damit -1.7% unter Vorjahr. Der Jahresverlauf zeigt dabei eine schrittweise Stabilisierung: Nach Q1 (-4.2%) und Q2 (-2.9%) nähert sich der Markt im zweiten Halbjahr dem Vorjahresniveau an (Q3 -0.2%, Q4 +0.1%). TV liefert im Q3 (WEURO 2025) den einzigen Quartals-Impuls ins Plus (+0.8%), während Out-of-Home übers ganze Jahr hinweg durchgängig zulegt (Overall: +4.4%).

Erweitert man den Blick um die Display Lieferstatistik, ergibt sich ein Gesamtwerbedruck (klassisch + Display Lieferstatistik) von 4’481.1 Mio. CHF, was einem Rückgang von -1.4% entspricht. Auf Quartalsebene wird der Turnaround sichtbarer: Q1 -4.9%, Q2 -2.8%, Q3 +0.6%, Q4 +0.9%. Nimmt man zusätzlich YouTube hinzu, verändert sich das Bild nur marginal: klassisch + Display Lieferstatistik + YouTube erreicht 4’688.5 Mio. CHF (ebenfalls -1.4%). Mit Search komplettiert sich der digitale Werbemarkt – und damit der Gesamtwerbedruck (klassisch & digital) von 6’007.5 Mio. CHF (-2.4%). Bei Search gilt es zu beachten, dass es 2025 – insbesondere im ersten Halbjahr – durch Google-Updates zu starken Schwankungen in der Erfassung kam, welche die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks zum Vorjahr eingeschränkt haben.

Der Media Mix zeigt 2025 im klassischen Werbemarkt eine weitere Verschiebung zugunsten von Out-of-Home. Aussenwerbung erhöht seinen Anteil von 25.2% (2024) auf 26.8% (2025) und gewinnt damit +1.6 Prozentpunkte. Gleichzeitig geht Print von 32.7% auf 31.9% zurück (-0.9 Prozentpunkte). TV bleibt als grösste Mediengruppe weitgehend stabil, gibt aber leicht nach (35.8% → 35.4%, -0.4 Prozentpunkte). Radio ist ebenfalls leicht rückläufig (5.4% → 5.1%, -0.3 Prozentpunkte). Kino legt leicht zu (0.8% → 0.9%) und bestätigt damit seine stabile Rolle als aufmerksamkeitsstarkes Ergänzungsmedium.

Im digitalen Werbemarkt bleibt Search mit 63.5% klar dominant (trotz Volatilität in der Erfassung). Auf Display entfallen 26.5% des Werbedrucks. Der Kanal kann marginal zulegen (+0.6% Wachstum). YouTube macht 10% des Werbedrucks aus. Die Steigerung ist jedoch nicht durch Wachstum innerhalb der gemessenen Werte zu erklären (+/- 0%), sondern dadurch, dass weniger Search-Werbedruck gemessen werden konnte (siehe Einschränkungen der Search-Messung im 1. Halbjahr 2025).


Retail und FMCG dominieren weiterhin – abseits der Spitzenplätze gab es Bewegung

An der Spitze des Werbeauftraggeber-Rankings bleibt die Rangfolge stabil: Coop und Migros belegen weiterhin Rang 1 und 2. Coop kommt auf einen SoA von 24.0% und liegt leicht unter Vorjahr (-2.5%), während Migros mit 16.2% SoA deutlich zulegt (+20.9%). Auf Rang 3 folgt erneut Procter & Gamble (SoA 7.7%), allerdings mit einem Rückgang von -19.0% gegenüber dem Vorjahr. Ob Windeln, Rasierer oder Zahnpasta: P&G hat über mehrere Produktsegmente hinweg deutlich TV-Werbedruck abgebaut, was sich spürbar im Gesamtvolumen niederschlägt.

Hinter der Top 3 fällt die Dynamik einzelner Advertiser besonders auf: Denner wächst um +20.9% und verbessert sich von Rang 6 auf Rang 4 – getragen durch eine starke Präsenz im Migros Magazin sowie zwei OOH-Offensiven, einmal zu Jahresbeginn und einmal rund um die WEURO im Juli. Swisscom legt sogar +54.5% zu und steigt von Rang 12 deutlich nach vorne. Der Telekommunikationsanbieter erhöht 2025 den Werbedruck spürbar, insbesondere in OOH, aber auch in TV und Radio. Auch McDonald’s wächst (+7.8%). Auf der Gegenseite stehen mehrere Markenplayer unter Druck: L’Oréal verliert -25.9%, Henkel -18.2%, Beiersdorf -7.2%, Aldi -7.9% sowie IKEA -6.6%.

Für zusätzliche Bewegung sorgt die Zusammensetzung der Top 20: Nestlé ist neu mit TV-Offensive in den Top 20 und schafft es direkt auf Rang 11 (Vorjahr Rang 23), begleitet von einem sehr starken Wachstum (+91.7%).

Nicht mehr in den Top 20 vertreten sind dagegen Möbel Pfister AG, Swisslos Interkant und Verfora SA. Insgesamt zeigt das Ranking: Retail und FMCG bleiben das Rückgrat des klassischen Werbemarkts – gleichzeitig wird die Top 20 jedes Jahr sichtbar durchmischt.

Wenn man den Werbemarkt fragt, sind die Grundbedürfnisse 2025 schnell geklärt: Fast Food, Windeln – und Ferien. McDonald’s Restaurants und Pampers Windeln stehen erneut ganz vorne, dicht gefolgt von trivago.ch, das die Reiselust gleich auf Rang 3 festnagelt. Und weil zwischen Alltag und Auszeit offenbar auch noch Zeit fürs Online-Shopping bleibt, schaffen es mit NZZ Shop und brack.ch gleich zwei E-Commerce-Angebote in die Top 10. Ergänzt wird die Einkaufsliste durch weitere Reiseanbieter (car-tours.ch, Thurgau Travel), einen finanziellen Spielraum-Booster (Credit Now Privatkredit) sowie Poltronesofa Wohnzimmermöbel – damit das Zuhause nach der Rückkehr auch wirklich nach Zuhause aussieht. Ariel All in 1 Pods rundet das Ganze ab und sorgt dafür, dass nach den Ferien die Wäsche schnell wieder rein ist.

Bei den Top neuen Produkten dominieren 2025 Technik und Konsumgüter: Das Apple iPhone 17 Pro führt die Liste an, gefolgt vom Samsung Galaxy S25 Ultra. Dazu kommen starke Innovationen aus dem FMCG- und Beauty-Umfeld – von Ariel mit Lenor Unstoppable und dem Nivea Cellular Epigenetics Serum bis zur Schwarzkopf Creme Supreme Coloration. Mit Vicks Angimed Lutschtabletten ist auch ein Health-Produkt vertreten, während Bilz Stellare 0,0, Super Bock Unfiltered und Birra Moretti Sale di Mare zeigen, dass auch Getränke-Neuheiten – vor allem alkoholfreie Alternativen – sichtbar gepusht werden. Swisscom Blue Security + Service rundet die Top 10 als Service-Innovation ab und greift das wachsende Bedürfnis nach Cybersicherheit in Zeiten von Phishing und Malware auf.

Im Bereich Display bleibt der Detailhandel der klare Taktgeber: Mit Coop, Migros, Aldi, Lidl und neu Denner sind gleich fünf Retailer in den Top 10 vertreten. Dahinter fällt die Liste deutlich breiter aus: VW bringt Automotive-Power ins Ranking, mit Spusu schafft es zudem ein (Preis-)Challenger aus dem Telko-Umfeld in die Top 10. Mit UBS und Bitpanda sind sowohl ein etablierter Finanzriese als auch ein Fintech unter den Top 10 vertreten. Philip Morris komplettiert das Feld und verdeutlicht, dass digitale Kanäle – auch aufgrund der strengeren Einschränkungen in klassischen Medien – für stark regulierte Kategorien besonders attraktiv sind, um Reichweite aufzubauen und Zielgruppen gezielt anzusprechen.

Bei YouTube setzt sich ein Mix aus Entertainment und starken Konsumgüter-Marken an die Spitze: Nintendo führt das Ranking an, gefolgt von Beiersdorf und PepsiCo. Mit Coop auf Rang 4 ist erneut auch ein Retailer prominent vertreten, während The Walt Disney Company die Entertainment-Präsenz in den Top 10 verstärkt. Dahinter zeigt sich, wie breit YouTube als Markenplattform genutzt wird: Philip Morris steigt auf Rang 6 ein, Ferrero folgt auf Rang 7 und der internationale E-Commerce-Gigant Temu muss sich mit Rang 8 zufrieden geben (Vorjahr Rang 4). Die Top 10 komplettieren McDonald’s (Rang 9) und L’Oréal (Rang 10).

Spannend ist die Gegenüberstellung mit TV. Nur 3 der Top 10 YouTube-Advertiser sind auch im TV in den Top 10 vertreten: Coop Rang 5, Ferrero Rang 3 und McDonald’s Rang 8. Beiersdorf (11) und L’Oréal (12) verpassen die Top 10 nur knapp. Andere wie der Spitzenreiter Nintendo (Rang 48), der Drittplatzierte Pepsi (Rang 60) oder der Fünftplatzierte Disney (Rang 186) sind im TV deutlich weniger sichtbar (Rang 48). Und wieder Andere – namentlich Temu und Philip Morris – tauchen im TV gar nicht auf: Bei Tabak ist das konsistent mit der Rechtslage.  

Wenn man die Top 10 der Search-Werber betrachtet, könnte man meinen, die Schweizerinnen und Schweizer hätten nur eines im Kopf: Ferien. Gleich 7 der 10 Top-Advertiser sind Reiseplattformen. Entsprechend spiegelt Search 2025 besonders klar das Thema Reise und Vergleich: Mit booking.com an der Spitze und weiteren Travel-Angeboten wie Skyscanner, Trivago, Opodo, eDreams sowie ab-in-den-urlaub.ch und ab-ins-blaue.ch prägen Reiseanbieter die vorderen Ränge. Comparis.ch auf Rang 2 unterstreicht zugleich das anhaltend hohe Informations- und Preisbewusstsein, während mit axa.ch (Versicherung) und yallo.ch (Telko) auch nicht-travel-nahe Player sichtbar bleiben. Insgesamt zeigt das Ranking: Wenn Buchungs- und Kaufentscheide anstehen, wird Search weiterhin als zentraler Abschluss- und Nachfragekanal eingesetzt.

Fahrzeuge weiter unter Druck – Gewinner kommen aus Detailhandel, Dienstleistung und persönlichem Bedarf

Im klassischen Werbemarkt bleibt die Fahrzeugbranche 2025 klar unter Druck: Mit -8.5% schliesst sie deutlich unter Vorjahr, bleibt aber auf Rang 7. Hinter dem Minus steckt jedoch kein einheitliches Bild: Mehrere Marken haben ihren klassischen Werbedruck spürbar erhöht – darunter Volvo, Mercedes, BMW, Polestar und Fiat. Gleichzeitig wird der Rückgang massgeblich durch deutliche Reduktionen einzelner grosser Player geprägt, allen voran VW und Cupra, die ihren klassischen Werbedruck am stärksten zurückfahren.

Ebenfalls rückläufig sind Initiativen & Kampagnen (-9.8%, Rang 3) sowie Getränke (-6.6%, Rang 10) und Pharma & Gesundheit (-5.7%, Rang 12).

Es gibt 2025 aber auch Gewinner: Der Detailhandel baut seine Spitzenposition weiter aus und wächst um +13.3%. Auch Dienstleistung legt zu (+6.4%) und gewinnt einen Rang (neu Rang 11). Auffällig ist zudem der Zuwachs bei Persönlicher Bedarf (+10.6%), ebenfalls mit einem Ranggewinn (neu Rang 16). Telekommunikation wächst ebenfalls deutlich (+13.3%), nicht zuletzt durch die Werbeoffensive der Swisscom und hält Rang 15.

Unterschiede zwischen klassischem und digitalem Werbemarkt: klare Kanal-Profile je Branche

Der Vergleich der Branchenrankings zeigt 2025 deutliche Verschiebungen zwischen klassischem und digitalem Werbemarkt – und vor allem: Viele Branchen haben je Kanal ein ganz eigenes Profil.

Der Detailhandel bleibt als klassischer Spitzenreiter digital vor allem im Display dominant (Rang 1), verliert aber in Search (Rang 12) und YouTube (Rang 10) deutlich an Gewicht – Retail spielt digital damit primär über Angebots- und Aktionsdruck. Nahrungsmittel ist ebenfalls breit sichtbar, sticht aber vor allem bei YouTube (Rang 3) heraus, während Display (Rang 10) und Search (Rang 15) klar dahinter liegen.

Umgekehrt wirken andere Branchen digital deutlich stärker, als es das klassische Ranking vermuten lässt: Telekommunikation liegt klassisch auf Rang 15, erreicht digital aber Rang 4 (Display) und Rang 6 (Search). Digital & Haushalt (klassisch Rang 14) ist online besonders präsent – mit Rang 2 bei YouTube und Rang 4 bei Search.

Die Finanzbranche liegt klassisch auf Rang 4, ist digital 2025 jedoch nochmals besser positioniert: Rang 2 bei Display und Search bleibt bestehen, und bei YouTube verbessert sie sich von Rang 3 auf Rang 1. Ausschlaggebend dafür sind u.a. die YouTube-Kampagnen der Migros Bank und der AXA. Damit unterstreicht die Branche ihre Vorreiterrolle im digitalen Werbemarkt.


Fazit und Ausblick

Der Schweizer Werbemarkt zeigt 2025 im klassischen Bereich ein insgesamt robustes Bild: Mit 3’930.8 Mio. CHF liegt der Brutto-Werbedruck nur leicht unter Vorjahr (-1.7%). Auffällig ist der Jahresverlauf, der sich quartalsweise sukzessive stabilisiert – nach einem schwächeren Start rückt der Markt im zweiten Halbjahr wieder näher ans Vorjahresniveau heran. Nimmt man die digitalen Kanäle Display Lieferstatistik und YouTube hinzu, schwächt sich der Rückgang des Werbedrucks leicht ab (von -1.7% auf -1.4%). Alle gemessenen Kanäle: Print, TV, OOH, Radio, Kino, Display Lieferstatistik, YouTube und Search generieren zusammen einen Brutto-Werbedruck von 6’007.5 Mio. CHF (-2.4%). Der Vorjahresvergleich ist durch die hohe Volatilität aufgrund von Google-Anpassungen im 1. Halbjahr bei Search jedoch nur eingeschränkt möglich.

Im klassischen Media Mix setzt sich eine Entwicklung klar fort: Out-of-Home gewinnt weiter an Bedeutung und baut seinen Anteil im klassischen Markt erneut aus. OOH entwickelt sich zudem über das Jahr hinweg besonders konstant und bestätigt damit seine Rolle als stabiler Wachstumstreiber im Schweizer Werbemarkt.  Die anhaltenden Diskussionen um ein mögliches Werbeverbot für Aussenwerbung säen jedoch weiter Verunsicherung. Ein Verbot könnte klar die Verlagerung von Werbebudgets zu internationalen Plattformen weiter begünstigen – mit negativen Auswirkungen auf die Wertschöpfung im Inland.

TV bleibt trotz Rückgang die stärkste Mediengruppe – einzig im 3. Quartal sorgten Kampagnen im Sportumfeld rund um die WEURO für einen spürbaren Impuls, während TV in den übrigen Quartalen rückläufig war.

Print und Radio stehen dagegen weiterhin unter strukturellem Druck, während Kino seine Rolle als aufmerksamkeitsstarkes Ergänzungsmedium bestätigt.

Spannend wird 2026 vor allem vor dem Hintergrund eines weiterhin unsicheren Umfelds: geopolitische Spannungen, Zeiten von Strafzöllen und eine schwer planbare Weltwirtschaft erhöhen den Druck auf Budgets und machen Flexibilität zur zentralen Währung in der Mediaplanung. Hinzu kommt die Politik: Mögliche Werbeverbote und v.a. die Halbierungsinitiative schaffen Verunsicherung. Parallel beschleunigt sich die Konsolidierung in der Medienlandschaft – mit Auswirkungen auf Reichweiten, Preislogiken und die Verfügbarkeit hochwertiger Umfelder.

Und nicht zuletzt ist Social Media zu einer zentralen Ergänzung im Media Mix geworden und damit setzt sich die Abwanderung von Werbegeldern zu den grossen Tech-Plattformen fort (bisher jedoch nur teilweise statistisch messbar).

Fazit: 2026 dürfte damit, wie schon 2025, ein Jahr werden, in dem Werbetreibende, Agenturen und Medienhäuser gleichermassen vor neuen Herausforderungen gestellt werden. Umso spannender wird zu beobachten sein, wie sich Budgets im Spannungsfeld zwischen klassischen Reichweitenmedien, digitalen Plattformen und neuen KI-getriebenen Möglichkeiten weiter verschieben.

Kontakt: mediafocus@mediafocus.ch, Tel.: +41 43 322 27 50

Zum Jahresabschluss erreicht der klassische Werbemarkt im Dezember einen Bruttowerbedruck von 367.4 Mio. CHF und liegt damit 3.1 Prozent über dem Vorjahresmonat. Diese Zunahme ist die stärkste des Jahres neben dem Juli (ebenfalls +3.1%) und zugleich eine von insgesamt drei positiven Monatsentwicklungen.

Auf das ganze 2025 kumuliert, beläuft sich der klassische Werbedruck auf 3’930.8 Mio. CHF, was einem Rückgang von 1.7 Prozent im Vergleich zum 2024 entspricht. Die YTD-Bilanz bleibt damit im Vergleich zu den Vormonaten Oktober und November weitgehend stabil.

Auf Medienebene zeigt sich im Monatsvergleich ein differenziertes Bild: Out-of-Home verzeichnet im Jahresvergleich mit +26.2 Prozent ein deutliches Wachstum. Auch Print liegt gegenüber dem Vorjahr leicht im Plus (+0.8%). Demgegenüber müssen TV (-2.8%), Radio (-10.9%) und Kino* (-23.4%) Rückgänge hinnehmen, nachdem alle drei Mediengattungen im November noch eine neutrale bis positive Entwicklung aufgewiesen hatten.

Der digitale Werbemarkt erreicht im Dezember 234.8 Mio. CHF und liegt damit 32.2 Prozent über dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zu den Vormonaten ist der digitale Werbedruck zwar leicht rückläufig, verbleibt jedoch insgesamt auf einem hohen Niveau. Kumuliert beläuft sich der digitale Markt per Dezember auf 2’076.7 Mio. CHF, was einem Rückgang von 3.8 Prozent im Jahresverlauf entspricht.

*Die Buchungen vom 29. bis 31. Dezember werden erst im Rahmen des Monatsabschlusses Januar veröffentlicht und fliessen in KW 1 (Januar) ein.


Werbedruck im klassischen Werbemarkt

Entwicklung des klassischen Werbedrucks per Dezember 2025 in Mio. Bruttofranken.

Zunahmen in 11 Branchen

Mehr als die Hälfte der Branchen verzeichnet im Dezember im Vorjahresvergleich deutliche Zunahmen. Die stärkste Entwicklung zeigt die Tabakbranche mit einem Plus von 145.6 Prozent, das unter anderem auf verstärkte Werbeaktivität für die Produkte Velo Nicotine Pouches und Davidoff Zigaretten zurückzuführen ist.

Ebenfalls markante Zuwächse weisen die Branchen Telekommunikation (+124.3%), getrieben durch ein erhöhtes Werbeengagement von Swisscom gegenüber dem Vorjahr, sowie Medien (+48.5%), Verkehrsbetriebe (+24.1%) und Freizeit, Gastronomie, Tourismus (+22.4%) auf.

Zu den klaren Gewinnern des Dezembers zählen zudem Getränke (+15.0%), Pharma & Gesundheit (+9.2%), Finanzen (+9.0%) sowie Bauen, Industrie, Einrichtung (+8.4%).

Moderate, jedoch stabile Zunahmen zeigen darüber hinaus die Branchen Dienstleistungen (+6.8%) sowie Digital & Haushalt (+5.9%).

Rückgänge in mehreren Branchen

Der Detailhandel nimmt im Jahr 2025 zwar weiterhin eine führende Position ein, liegt im Vorjahresvergleich jedoch mit –8.8 Prozent im Minus. Diese Entwicklung ist insbesondere auf ein geringeres Werbevolumen der Grossverteiler Coop, Migros und Denner zurückzuführen.

Ebenfalls rückläufig präsentieren sich die Nahrungsmittelbranche (–3.2%) sowie Initiativen & Kampagnen (–9.0%), dies trotz ihrer starken Positionierung innerhalb der Jahresspendings (Rang 2 und 3).

Den deutlichsten Rückgang verzeichnet die Reinigungsbranche mit –26.9 Prozent. Auch Kosmetik & Körperpflege (–14.9 %), Mode & Sport (–11.7%) sowie Energie (–8.3%) liegen klar unter dem Vorjahresniveau.

Weniger stark, jedoch ebenfalls rückläufig, entwickeln sich Fahrzeuge (–3.5%), Persönlicher Bedarf (–2.0 %) und Veranstaltungen (–0.7%).

Branchenranking

Branchenranking im Dezember.

Top Werbungtreibende & Produkte

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im Dezember.

Media Mix

Media Mix für den Monat Dezember.


Werbedruck im digitalen Werbemarkt

Entwicklung des Werbedrucks per November 2025 in Mio. Bruttofranken.

Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der klassische Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.

Branchenranking YTD: klassische vs. digitale Kanäle im Vergleich

Im klassischen Werbekanal führen die Branchen Detailhandel, Nahrungsmittel sowie Initiativen & Kampagnen das Ranking an. Im digitalen Kanal hingegen dominieren Freizeit, Gastronomie, Tourismus, gefolgt von Finanzen und Detailhandel. Während sich Nahrungsmittel sowie Initiativen & Kampagnen digital lediglich in der unteren Tabellenhälfte behaupten können, erreichen Freizeit, Gastronomie, Tourismus sowie Finanzen im klassischen Kanal die Ränge vier beziehungsweise sechs.

Die Fahrzeugbranche positioniert sich in beiden Märkten konstant auf Rang sieben und bestätigt damit ihre stabile Präsenz über das gesamte Jahr hinweg.

Im Mittelfeld beider Märkte finden sich Mode & Sport, Pharma & Gesundheit sowie Getränke wieder.

Am unteren Ende des klassischen Rankings rangieren Medien, Energie und Tabakwaren – letzteres trotz der starken Wachstumszunahme der Tabakbranche. Im digitalen Markt bilden Veranstaltungen, Tabakwaren und Reinigungsbranche das Schlusslicht. Auch hier befinden sich Medien und Energie im unteren Drittel der Tabelle.

Branchenranking

Branchenranking im Dezember.

Top Produkte digital

Die meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im Dezember.

Im digitalen Werbemarkt zeigt sich im Dezember erneut eine hohe Dynamik über alle Kanäle hinweg.

Im Bereich Display können Migros Mobile Abo und Alao.ch ihre Spitzenplätze verteidigen, während Apfelkiste.ch von Rang vier auf den Rang drei vorrückt und somit Energy.ch eine Position nach hinten verdrängt. Danach folgt ein breites Feld von diversen Produktanbietern, welches von der Finanzbranche über den Detailhandel zu Tabakwaren reicht.

Ein ähnliches Bild spielt sich bei Search ab: Booking.com und Comparis.ch bleiben auf ihren Spitzenrängen, während Skyscanner.ch von Axa.ch auf den vierten Platz verdrängt wird. Auch Yallo.ch kann sich einen Rang erkämpfen und befindet sich nun an fünfter Stelle. Demgegenüber verlieren Zurich.ch und Opodo.ch an Rängen.

Im YouTube-Bereich präsentiert sich neu Disney+ an der Spitze. Danach folgen Donkey Kong Bananza (Vormonat Rang 7) und Mc Donald’s Restaurants (Vormonat Rang 4). Zyn Tabakfree Nicotine Pouches wie auch Joyn können zwar ihre Positionierung vom Vormonat nicht halten, verbleiben jedoch weiterhin innerhalb der Top 10 auf den Rängen fünf respektive neun.

Auffällig ist, dass Zyn Tabakfree Nicotine Pouches als einziges Produkt gleichzeitig in den Top 10 von Display und YouTube vertreten ist.

Insgesamt präsentiert sich der digitale Werbemarkt im Dezember sehr heterogen. Während Display und YouTube durch eine vielfältige Mischung aus Telekommunikation, Handel, FMCG und Entertainment gekennzeichnet sind, bleibt Search weiterhin klar reise- und versicherungsdominiert.

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Media Mix für den Monat Dezember.

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Der klassische Werbemarkt erreicht im November einen Bruttowerbedruck von 407.5 Mio. CHF und liegt damit 1.5 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Gegenüber dem Oktober zeigt sich der Markt weitgehend stabil und bewegt sich weiterhin auf einem vergleichbaren Niveau. Im Jahresvergleich fällt der Rückgang damit deutlich moderater aus als noch im November 2024, als das Minus im Vergleich zu November 2023, bei 4.0 Prozent lag.

Kumuliert beläuft sich der klassische Werbedruck von Januar bis November auf 3’560.4 Mio. CHF, was einem Minus von 2.2 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Die YTD-Bilanz bleibt damit im Vergleich zum Vormonat weitgehend stabil.

Auf Medienebene zeigt sich im Monatsvergleich ein gemischtes Bild: Radio (+3.1%) und Out-of-Home (+0.6%) können gegenüber Vorjahr erneut zulegen, TV bleibt stabil und schliesst exakt auf Vorjahresniveau (0.0%). Print (-5.2%) und Kino (-15.0%) geben im Vergleich zum Vorjahr weiter nach. Auch wenn für beide Mediengattungen der November der bisher werbedruckstärkste Monat des Jahres war. Im Vorjahresvergleich fällt insbesondere die Erholung von Radio und TV auf, nachdem beide Mediengattungen im November 2024 noch deutlich unter Druck standen.

Der digitale Werbemarkt erreicht im November 268.9 Mio. CHF und liegt damit 37.8 Prozent über dem Vorjahresmonat. Gegenüber Oktober fällt der digitale Werbedruck leicht zurück, verbleibt jedoch klar auf hohem Niveau. Kumuliert liegt der digitale Markt per November bei 1’839.5 Mio. CHF (–7.1% YTD).

Mit Blick auf den Dezember bleibt offen, ob das Weihnachtsgeschäft zum Jahresende nochmals zusätzliche Impulse setzen kann und wie sich der Markt im Schlussmonat insgesamt positioniert.

*Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der «klassische» Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.


Werbedruck im klassischen Werbemarkt

Entwicklung des klassischen Werbedrucks per November 2025 in Mio. Bruttofranken.

Zunahmen in mehreren Branchen im Vorweihnachtsgeschäft

Im November 2025 zeigen mehrere Branchen im Vorjahresvergleich klare Zunahmen.

Die deutlichste Zunahme verzeichnet die Tabakbranche mit einem Plus von 115.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ebenfalls stark präsentieren sich die Medienbranche (+24.6%), Getränke (+23.4%) sowie Persönlicher Bedarf (+17.7%), die ihre Werbeaktivitäten im November deutlich ausbauen.

Auch Telekommunikation gehört zu den klaren Gewinnern des Monats und kann dank Black Friday sowohl gegenüber Oktober (21.6 MCHF zu 10.5 MCHF) deutlich ausbauen als auch gegenüber dem Vorjahr (+16.1%) zulegen. Bauen, Industrie & Einrichtung folgt mit einem Plus von 13.0 Prozent.

Moderate, aber stabile Zunahmen zeigen Nahrungsmittel (+6.5%), Pharma & Gesundheit (+3.4%), Mode & Sport (+2.4%) sowie Freizeit, Gastronomie & Tourismus (+2.0%). Insgesamt fällt die Zahl der wachsenden Branchen höher aus als im November 2024, als weniger als die Hälfte der Branchen positive Vorzeichen aufwies.

Rückgänge in mehreren volumenstarken Branchen

Demgegenüber stehen 14 Branchen, die im Oktober teilweise kräftige Rückgänge hinnehmen müssen. Besonders betroffen ist Kosmetik & Körperpflege mit einem Minus von 25.2 Prozent. Mit L’Oréal, Migros und Unilever haben mehrere namhafte Werbeauftraggeber ihre Investitionen gegenüber Oktober 2024 deutlich reduziert.

Auch Digital & Haushalt (-20.2%), Telekommunikation (-17.1%) sowie die Finanzbranche (-11.1%) liegen unter dem Vorjahresmonat. Ebenso bewegen sich Pharma & Gesundheit (-10.4%), Mode & Sport (-9.3%) und die Nahrungsmittelbranche (-5.0%) klar im negativen Bereich.

Branchenranking

Branchenranking im November.

Top Werbungtreibende & Produkte

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im November.

Media Mix

Media Mix für den Monat November.


Werbedruck im digitalen Werbemarkt

Entwicklung des Werbedrucks per November 2025 in Mio. Bruttofranken.

Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der klassische Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.

Branchenranking YTD: klassische vs. digitale Kanäle im Vergleich

Ein Blick auf den bisherigen Jahresverlauf 2025 verdeutlicht weiterhin klare Unterschiede zwischen dem klassischen und dem digitalen Werbemarkt. In beiden Segmenten zählen der Detailhandel sowie die Finanzbranche auch per Ende November zu den volumenstärksten Branchen. Während im klassischen Markt die Nahrungsmittelbranche weiterhin eine zentrale Rolle unter den Top-3 einnimmt, wird das digitale Ranking erneut von Freizeit, Gastronomie & Tourismus angeführt, die einen bedeutenden Anteil am gesamten digitalen Werbedruck stellt.

Die Fahrzeugbranche positioniert sich in beiden Märkten konstant im oberen Bereich des Rankings und bestätigt damit ihre stabile Präsenz über das Jahr hinweg. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Mittelfeld: Branchen wie Dienstleistungen, Digital & Haushalt, Telekommunikation, Mode & Sport, Pharma & Gesundheit sowie Getränke weisen sowohl im klassischen als auch im digitalen Markt vergleichbare Platzierungen auf und zeigen keine markanten Verschiebungen gegenüber den Vormonaten.

Am unteren Ende der Ranglisten bleibt die Struktur ebenfalls weitgehend unverändert. Im klassischen Markt finden sich weiterhin Medien, Energie und Tabakwaren auf den letzten Plätzen. Im digitalen Markt bilden Energie, Tabakwaren und Reinigen erneut das Schlussfeld. Insgesamt bestätigt sich damit auch im November eine hohe Kontinuität in der Branchenverteilung über beide Marktsegmente hinweg.

Branchenranking

Branchenranking im November.

Top Produkte digital

Die meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im November.

Im digitalen Werbemarkt zeigt sich im November eine erneut hohe Dynamik: Die Spitzenplätze in den einzelnen Kanälen verschieben sich gegenüber dem Vormonat teilweise, während einzelne Produkte ihre starke Präsenz bestätigen können.

Im Display-Bereich positionieren sich Migros Mobile Abo und alao.ch an der Spitze des Rankings. Dahinter folgt ein breites Feld unterschiedlicher Anbieter, darunter Tourismus Schweiz, Brack.ch, Zattoo.ch sowie Cornertrader.ch. Die Rangliste ist insgesamt stark fragmentiert und wird von einer Mischung aus Telekommunikation, Handel, Tourismus und digitalen Services geprägt.

Bei YouTube setzt sich Red Bull an die erste Stelle und führt damit das Monatsranking an. Ebenfalls prominent vertreten sind Zyn Tabakfree Nicotine Pouches sowie der Animationsfilm Zoomania 2. Ergänzt wird das Topfeld durch eine auffällige Präsenz von Unterhaltungs- und Gamingtiteln wie Donkey Kong Bananza oder Super Mario Galaxy, aber auch durch etablierte Marken aus dem FMCG- und Handelsumfeld wie Cailler Tafelschokolade, Digitec.ch und McDonald’s Restaurants.

Im Bereich Search bleibt Booking.com auch im November klar führend und behauptet seine Spitzenposition mit deutlichem Abstand. Dahinter folgen Comparis.ch sowie weitere reiseaffine Plattformen wie Skyscanner.ch, Opodo.ch, Trivago.ch und eDreams.ch. Ergänzt wird das obere Ranking durch Versicherungs- und Finanzanbieter wie AXA.ch, Zurich.ch und Credit-now.ch, die ebenfalls nennenswerte Suchvolumina platzieren konnten.

Insgesamt präsentiert sich der digitale Markt im November erneut breit abgestützt: Während Display und YouTube durch eine vielfältige Mischung aus Telekommunikation, Handel, FMCG und Unterhaltung geprägt sind, bleibt Search weiterhin klar reise- und versicherungsdominiert.

Media Mix

Media Mix für den Monat November.

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Wusstet ihr, dass der längste Kinospot der vergangenen zehn Jahre beeindruckende 3 Minuten und 45 Sekunden dauert – und von Volvo stammt? Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, wie stark Marken auf die emotionale Kraft des Kinos setzen.

Vor diesem Hintergrund haben wir spannende Insights zum Kino-Werbedruck zusammengestellt. Nach deutlichen Rückgängen in den Pandemiejahren befindet sich Kinowerbung klar auf Erholungskurs. Schritt für Schritt nähert sich das Segment wieder dem früheren Niveau und gewinnt damit zunehmend an Relevanz im Media-Mix.

Parallel dazu verändert sich die Struktur der werbestarken Branchen. Besonders der Detailhandel, Veranstaltungen sowie Initiativen und Kampagnen verzeichnen markante Zuwächse und verantworten heute einen erheblichen Teil des Werbedrucks. Diese Entwicklung zeigt, dass Kino vor allem dort eingesetzt wird, wo hohe Aufmerksamkeit und starke Botschaften gefragt sind.

Auch im internationalen Vergleich wird diese Dynamik sichtbar: Während der Anteil der Kinowerbung in der Schweiz und Österreich steigt, zeigt sich in Deutschland eine leicht rückläufige Tendenz. Die Märkte reagieren also unterschiedlich, was die Positionierung des Mediums zusätzlich spannend macht.

Mit dem nachstehenden Link könnt ihr den dazu passenden Spot ansehen und euch selbst ein Bild von der Wirkung der Kinowerbung machen.

Nach dem deutlichen Minus im September schwächt sich der Rückgang im klassischen Werbemarkt im Oktober leicht ab. Mit einem Bruttowerbedruck von 404.6 Mio. CHF liegt das Ergebnis 1.5 Prozent unter Vorjahr. Damit stabilisiert sich die Entwicklung gegenüber dem Vormonat, bleibt jedoch im negativen Bereich.

Von Januar bis Oktober erreicht der klassische Werbedruck 3’152.5 Mio. CHF, was einem Minus von 2.4 Prozent gegenüber 2024 entspricht.

Radio bleibt – wie bereits im September – die einzige Mediengattung mit Wachstum im Vorjahresvergleich. TV liegt im Oktober 2025 nur minimal unter dem Wert von 2024 (-0.3%). Print, Out-of-Home und Kino bleiben hingegen zum Teil deutlich hinter dem Vorjahresniveau zurück.

Über das Gesamtjahr zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Trotz starkem Herbst verzeichnet Radio das grösste Minus (-8.1%), gefolgt von Print (-4.8%) und TV (-3.2%). Einzig Out-of-Home und Kino liegen im Plus (+2.8% bzw. +5.4%).

Während einige Branchen im Oktober deutlich an Dynamik gewinnen, bleibt die Mehrheit hinter dem Vorjahresmonat zurück. Im Monatsranking führt die Nahrungsmittelbranche mit 45.7 Mio. CHF knapp vor dem Detailhandel (44.1 Mio. CHF) und der Finanzbranche (43.4 Mio. CHF). Diese drei Branchen vereinen erneut das grösste Werbevolumen auf sich, auch wenn zwei davon im Oktober rückläufig waren.

Am unteren Ende des Rankings befinden sich – wie bereits in den Vormonaten – die Branchen Medien (4.9 Mio. CHF), Energie (2.9 Mio. CHF) und Tabakwaren (1.3 Mio. CHF). Trotz der starken prozentualen Zunahme  (+155.7%) bleibt die Branche Tabakwaren  absolut betrachtet weiterhin die werbeschwächste Branche.

Der digitale Werbedruck* bleibt im Oktober klar über dem Vorjahreswert und erreicht 288.2 Mio. CHF, was einem kräftigen Plus von 33.7 Prozent entspricht. YTD liegt der digitale Markt bei 1’568.9 Mio. CHF und damit 12.1 Prozent unter Vorjahr.

*Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der «klassische» Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.


Werbedruck im klassischen Werbemarkt

Entwicklung des klassischen Werbedrucks per Oktober 2025 in Mio. Bruttofranken.

7 Branchen mit Wachstum

Zu den klaren Gewinnern im Oktober zählen mehrere Branchen, die bereits im Spätsommer erste Erholungstendenzen gezeigt hatten. Besonders deutlich fällt das Plus bei Dienstleistungen aus, die im Monatsvergleich um 35.2 Prozent zulegen und auch bereits im September eine Zunahme (+14.4%) verzeichnen konnten. Auch Bauen, Industrie & Einrichtung (+16.0%) sowie die Fahrzeugbranche (+39.8%) verzeichnen markante Steigerungen und kompensieren damit teilweise die Rückgänge der Vormonate.

Der Detailhandel bleibt, analog zur Gesamtjahresbetrachtung, stark wachsend (Oktober: +20.6%, YTD: +21.0%). Treiber sind die Detailhandelsriesen Coop und Migros. Sie generieren im Oktober allein gemeinsam ein Plus von 10 Mio. CHF Bruttowerbedruck in der Branche verglichen zu 2024.

Die Branche Tabakwaren weist im Oktober das mit Abstand stärkste Wachstum aus: Mit +155.7 Prozent im Monatsvergleich erzielt sie den höchsten relativen Zuwachs aller Branchen. Weitere moderate Zunahmen verzeichnen Persönlicher Bedarf (+3.8%) sowie Getränke, die im Monatsvergleich leicht positiv abschliessen (+0.7%).

Deutliche Rückgänge in mehreren grossen Branchen

Demgegenüber stehen 14 Branchen, die im Oktober teilweise kräftige Rückgänge hinnehmen müssen. Besonders betroffen ist Kosmetik & Körperpflege mit einem Minus von 25.2 Prozent. Mit L’Oréal, Migros und Unilever haben mehrere namhafte Werbeauftraggeber ihre Investitionen gegenüber Oktober 2024 deutlich reduziert.

Auch Digital & Haushalt (-20.2%), Telekommunikation (-17.1%) sowie die Finanzbranche (-11.1%) liegen unter dem Vorjahresmonat. Ebenso bewegen sich Pharma & Gesundheit (-10.4%), Mode & Sport (-9.3%) und die Nahrungsmittelbranche (-5.0%) klar im negativen Bereich.

Branchenranking

Branchenranking im Oktober.

Top Werbungtreibende & Produkte

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im Oktober.

Media Mix

Media Mix für den Monat Oktober.


Werbedruck im digitalen Werbemarkt

Entwicklung des Werbedrucks per Oktober 2025 in Mio. Bruttofranken.

Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der klassische Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.

Branchenranking YTD: klassische vs. digitale Kanäle im Vergleich

Im Jahresverlauf 2025 zeigen sich zwischen dem klassischen und dem digitalen Werbemarkt deutliche Unterschiede in der Branchenentwicklung. In beiden Märkten gehören der Detailhandel und die Finanzbranche weiterhin zu den drei werbestärksten Branchen. Im klassischen Markt komplettiert die Nahrungsmittelbranche das Podest, während im digitalen Bereich Freizeit, Gastronomie & Tourismus mit einem Anteil von 19.2 Prozent an der Spitze steht

Die Fahrzeugbranche kann sich in beiden Märkten im oberen Drittel behaupten. Ebenfalls in beiden Bereichen stabil im Mittelfeld vertreten sind Pharma & Gesundheit, Kosmetik & Körperpflege, Mode & Sport, Getränke sowie Digital & Haushalt.

Am Tabellenende zeigt sich gegenüber den Vormonaten keine Veränderung:
Im klassischen Markt bilden Medien, Energie und Tabakwaren das Schlusslicht. Im digitalen Markt belegen Energie, Tabakwaren und Reinigen die hintersten Plätze, womit sich die Struktur der Vormonate fortsetzt.

Branchenranking

Branchenranking im Oktober.

Top Produkte digital

Die meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im Oktober.

Im digitalen Werbemarkt zeigt sich im Oktober ein klares Bild: Die Spitzenpositionen in den drei Kanälen wurden im Vergleich zum Vormonat grösstenteils neu vergeben.

Im Bereich Display übernimmt Activ Fitness die Führung, gefolgt vom Mercedes CLA Coupé, das sich ebenfalls stark im oberen Ranking positionieren kann. Dahinter reihen sich Tourismus Schweiz, der Schweizer Bauernverband sowie Friendly Work Space ein. Produkte aus dem Gesundheits- und FMCG-Bereich – wie Zyn Nicotine Pouches oder Red Bull – sind ebenfalls vertreten, erreichen im Oktober jedoch nicht die Spitzenränge.

Bei YouTube setzt sich Pepsi Zero an die erste Stelle und führt damit das Monatsranking deutlich an. Dahinter folgen Technogym sowie Kinder Bueno. Auch H&M Damenbekleidung und Zyn Nicotine Pouches sind weiterhin präsent. Auffällig ist zudem das starke Auftreten von Unterhaltungstiteln wie Tron: Ares, Ghost of Yotei und Pokémon Legenden Z-A, die das Feld der Top-bezahlten YouTube-Spots ergänzen.

Im Bereich Search bleibt Booking.com mit deutlichem Vorsprung unangefochten an der Spitze. Dahinter folgen Comparis.ch sowie die Reisesuchmaschinen Trivago.ch und Skyscanner.ch. Die starken Auftritte zahlreicher Reiseplattformen prägen den Kanal weiterhin. Komplettiert wird das Spitzenfeld unter anderem durch Yallo.ch, Opodo.ch, AXA.ch, eDreams.ch, Zurich.ch und Financescout24.ch, die im Oktober jeweils nennenswerte Suchvolumina platzieren konnten. Insgesamt zeigt sich der digitale Markt im Oktober erneut stark diversifiziert: Während Display und YouTube ihre Ranglisten durch eine breite Mischung aus Handel, Fitness, Mobilität und Unterhaltung prägen, bleibt Search weiterhin klar reise- und versicherungsgetrieben.

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Media Mix für den Monat Oktober.

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Nach zwei Monaten mit positiver Entwicklung verzeichnet der «klassische» Werbemarkt September wieder einen Rückgang. Mit einem Bruttowerbedruck von 376.7 Mio. CHF liegt das Ergebnis um -4.2 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Damit verliert der Markt einen Teil der im Juli und August gewonnenen Aufwärtsdynamik.

Der klassische Werbemarkt Trend liegt im bisherigen Jahresverlauf YTD bei 2’747.3 Mio. Bruttofranken und verzeichnet somit zum Vorjahr 2024 einen prozentualen Rückgang von 2.5 Prozent.

Innerhalb der Mediengruppen zeigt sich im September ein durchzogenes Bild. Als einzige Gruppe kann sich Radio mit einem Wachstum von +3.6 Prozent im Plus halten. Alle übrigen Mediengruppen verzeichnen Rückgänge: Am deutlichsten betroffen ist Print mit -7.2 Prozent, gefolgt von Kino (-6.4%), Out-of-Home (-6.0%) und TV (-1.1%).

Der digitale Werbedruck liegt im September deutlich über dem Vorjahresniveau. Treiber ist Search. Der Kanal konnte mit einer deutlich positiven Bilanz abschliessen, während Display (-3.5%) und YouTube (-3.8%) geringe Rückgänge verzeichnen mussten*.

*Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der «klassische» Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.


Werbedruck im klassischen Werbemarkt

Entwicklung des klassischen Werbedrucks per September 2025 in Mio. Bruttofranken.

Weniger als die Hälfte der Branchen überzeugen

Insgesamt konnten sich im September nur 8 von 21 Branchen dem negativen Trend entziehen. Der Detailhandel liegt im YTD zwar noch an der Spitze und weist ein Wachstum von 14.4 Prozent auf, wird aber bezüglich September Spendings (35.0 Mio. CHF) von der Nahrungsmittelbranche (44.5 Mio. CHF) übertroffen. Prozentual verzeichnete die Medienbranche das deutlichste Wachstum, während sie im Ranking noch immer im unteren Drittel platziert ist. Zu den weiteren Gewinnern gehören die Tabakwaren (+35.2%), Digital & Haushalt (+17.0%), Dienstleistung (+14.4%) und Veranstaltungen (+7.8%).

Fahrzeugbranche bricht ein

Im September verzeichnen 13 Branchen rückläufige Tendenzen. Zu den grössten Verlierern zählen die Fahrzeugbranche (-27.8%), Verkehrsbetriebe (-19.9%) und Mode & Sport (-19.4%). Die Finanz- und Telekommunikationsbranche zeigen zwar beide ebenfalls Rückgänge auf (-6.9% respektive -0.5%), liegen im kumulierten Jahresvergleich jedoch über dem Vorjahresniveau. Auch Initiativen & Kampagnen (-1.4%) wie auch Getränke (-0.9%) bewegen sich nur knapp im negativen Bereich.

Branchenranking

Branchenranking im September.

Top Werbungtreibende & Produkte

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im September.

Media Mix

Media Mix für den Monat September.


Werbedruck im digitalen Werbemarkt

Entwicklung des Werbedrucks per September 2025 in Mio. Bruttofranken.

Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der klassische Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.

Branchenranking YTD: klassische vs. digitale Kanäle im Vergleich

In beiden Märkten zählen der Detailhandel und die Finanzbranche zu den Top 3 bestplatzierten im Ranking. Im digitalen Markt steht die Branche Freizeit, Gastronomie, Tourismus mit einem Anteil von 19.4 Prozent an der Spitze. Im «klassischen» Markt wird das Podest durch die Nahrungsmittelbrachen komplettiert – hinter dem bereits erwähnten Detailhandel und vor der Finanzbranche.  Die Fahrzeugbranche kann sich in beiden Märkten im oberen Drittel behaupten.

Des Weiteren befinden sich folgende Branchen im Mittelfeld der beiden Märkte: Pharma & Gesundheit, Kosmetik & Körperpflege, Mode & Sport sowie Getränke.

Am Tabellenende zeigt sich gegenüber dem Vormonat keine Veränderung:
Im «klassischen» Markt bilden Medien, Energie und Tabakwaren das Schlusslicht, während im digitalen Markt Energie, Tabakwaren und Reinigen die hintersten Plätze belegen.

Branchenranking

Branchenranking im September.

Top Produkte digital

Die meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im September.

Im Bereich Display übernimmt im September Schweizer Obstverband die Spitzenposition, während booking.com bei Search seit Jahresbeginn unangefochten der Spitzenreiter ist und sich bei YouTube das Spiel Super Mario Party Jamboree an der ersten Stelle positionieren konnte, nachdem es im Vormonat im Mittelfeld positioniert war.

Wie im Vormonat konnte sich Kaex Basic bei Display und Zyn Tabakfree Nicotine Pouches bei YouTube an der zweiten Position halten. Bei Search rückte Trivago.ch von der dritten zur zweiten Position vor und drängte somit Comparis.ch auf den vierten Rang zurück. Bei YouTube haben zudem Pepsi Zero und Temu.com die Plätze getauscht: neu befindet sich Temu.com an dritter Stelle gefolgt vom zuckerfreien Süssgetränk.

Weder ein Produkt noch eine Dienstleistung konnte sich im September in mehreren Kanälen in der Top 10 halten.

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Media Mix für den Monat September.

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Im August zeigt sich der «klassische» Werbemarkt leicht stabilisiert: Mit einem Bruttowerbedruck von 258.4 Mio. CHF liegt er um +2.1 Prozent über dem Vorjahresmonat und kann so an die positive Entwicklung vom Juli anknüpfen.

Der klassische Werbemarkt Trend liegt im bisherigen Jahresverlauf YTD bei 2’369.4 Mio. Bruttofranken und verzeichnet somit zum Vorjahr 2024 einen prozentualen Rückgang von 2.3 Prozent.

Innerhalb der Mediengruppen zeigt sich im August ein gemischtes Bild. Während Out-of-Home (+7.9%) und Kino Werbung (+4.5%) weiterhin zulegen, überrascht auch TV mit einem Anstieg von +6.5 Prozent. Dagegen verzeichnen Print (-3.6%) und Radio (-16.1%) Rückgänge.

Der digitale Werbedruck liegt im August 2025 bei 172.2 Mio. CHF und damit 6.0 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Im bisherigen Jahresverlauf (YTD) summiert sich der digitale Bruttowerbedruck auf 1’038.9 Mio. CHF, was einem Rückgang von 25.3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf Kanalebene baut Search seinen Marktanteil gegenüber dem Vormonat deutlich aus (+66.3 %), liegt jedoch im Jahresvergleich im Minus (-9.2 %). Display legt um 4.3 Prozent zu und erreicht einen Anteil von 23.4 Prozent. YouTube hingegen weist mit -5.1 Prozent eine negative Entwicklung auf und erreicht einen Anteil am digitalen Media Mix von 10.3 Prozent.

*Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der «klassische» Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.


Werbedruck im klassischen Werbemarkt

Entwicklung des klassischen Werbedrucks per August 2025 in Mio. Bruttofranken.

Detailhandel dominiert im August

Insgesamt konnten im August nur 10 von 21 Branchen ihren Werbedruck im Vergleich zum Vorjahr steigern. Der Detailhandel bleibt unangefochten auf allen Ebenen an der Spitze: 35.7 Mio CHF im August, was einer Zunahme von 29.5 Prozent entspricht und kumulierten 279.8 Mio. CHF YTD, was ebenfalls einem Plus von 22.0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Nahrungsmittelbranche zeigt im August eine deutlich negative Entwicklung (-9.4%), ist aber bezüglich Brutto-Werbedruck immer noch die zweitstärkste Branche 2025. Des Weiteren gehören auch die Fahrzeuge (+27.9%), die Finanzen (+20.8%), wie auch die Verkehrsbetriebe (+15.7%) und Freizeit, Gastronomie, Tourismus (+12.9%) zu den Gewinnern im August.

Tabakwaren, Initiativen und Medien mit Rückgängen

Im August verzeichnen 11 Branchen rückläufige Tendenzen oder stagnieren auf dem Vorjahresniveau. Dies gilt etwa für Pharma & Gesundheit (0.0%), die im Vormonat noch einen deutlichen Rückgang von -35.5 Prozent verzeichneten. Zu den grössten Verlierern zählen Tabakwaren (-31.2%) sowie Initiativen & Kampagnen (-30.3%). Unter Druck stehen zudem die Medien (-23.4%), Energie (-16.6%) und Persönlicher Bedarf (-10.6%). Die Dienstleistungsbranche weist zwar ein Minus von -1.6 Prozent aus, liegt jedoch im kumulierten Jahresvergleich weiterhin über dem Vorjahresniveau.

Branchenranking

Branchenranking im August.

Top Werbungtreibende & Produkte

Die Top Werbungtreibenden und meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im August.

Media Mix

Media Mix für den Monat August.


Werbedruck im digitalen Werbemarkt

Entwicklung des Werbedrucks per August 2025 in Mio. Bruttofranken.

Zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden der klassische Werbemarkt und die digitalen Kanäle (Search, YouTube, Display) separat ausgewiesen. Schwankungen in der Online-Erfassung können durch externe Einflüsse – insbesondere durch technische Updates seitens grosser Plattformen wie Google oder YouTube – verstärkt werden. Dies betrifft insbesondere den Bereich Search, in dem es regelmässig zu Änderungen kommt, die die Vergleichbarkeit des Brutto-Werbedrucks mit dem Vorjahr beeinträchtigen können.

Branchenranking YTD: klassische vs. digitale Kanäle im Vergleich

In beiden Märkten zählen der Detailhandel und die Finanzbranche zu den Top 3 bestplatzierten im Ranking. Im digitalen Markt befindet sich Freizeit, Gastronomie, Tourismus an der Spitze mit einem Marktanteil von 19.4 Prozent. Im «klassischen» Markt wird das Podest durch die Nahrungsmittelbrachen komplettiert, nach dem, wie oben bereits erwähnten, Detailhandel und vor den Finanzen

Bei beiden Branchen positionieren sich Getränke, Mode & Sport, sowie Kosmetik & Körperpflege und Pharma & Gesundheit im Mittelfeld der Tabelle.

Im digitalen Markt bildet Reinigen (+0.2%) das Schlusslicht. An zweitletzter Stelle folgt Tabakwaren (1.0%) trotz eines enormen Wachstums im August. Im «klassischen» Markt befindet sich Reinigen im unteren Drittel und das Trio Medien (-23.4%), Energie (-16.6%) und Tabakwaren (-31.2%) bildet das Ende der Tabelle.

Branchenranking

Branchenranking im August.

Top Produkte digital

Die meistbeworbenen Produkte sowie Dienstleistungen (ohne Sortiments- Imagewerbung und Sammelkategorien) im August.

Im Bereich Display übernimmt im August Pet Recycling Schweiz die Spitzenposition, während booking.com bei Search seit Jahresbeginn unangefochten der Spitzenreiter ist und sich bei YouTube der Brotaufstrich Nutella an der ersten Stelle positionieren konnte.

Während Tourismus Schweiz im Vormonat bei YouTube noch an erster Stelle rangierte, findet sich die Marke nun bei Display am Tabellenende wieder. Pepsi Zero musste die zweite Position bei YouTube an Zyn Tabakfree Nicotine Pouches abgeben (im Juli noch auf Rang 8) und liegt nun auf Platz drei. Kaex Basic hingegen konnte sich im Display deutlich verbessern und stieg von Rang 8 auf den zweiten Platz.

Weder ein Produkt noch eine Dienstleistung konnte sich im August in mehreren Kanälen in der Top 10 halten.

Media Mix

Media Mix für den Monat August.

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2025

Ein Highlight: Unsere kontextbasierte KI-Sentimentanalyse liefert das Stimmungsbild der Schweizer Medienlandschaft – online wie offline.


Markentrend H1 2025 – Summary

  • Coop ist dank Paid-Präsenz die sichtbarste Marke im Schweizer Markt – vor Migros und SBB.
  • SBB erzielt im 1. Halbjahr die höchste Medienpräsenz, weist jedoch auch die zweithöchste negative Präsenz auf.
  • Tesla generiert die meiste negative Presse und ist werblich weiterhin ohne Präsenz – insgesamt Rang 8.
  • McDonald’s (94% Paid / 6% Earned) und Denner (93% / 7%) mit dem höchsten Paid-Anteil in der Top 10.
  • Paid–Earned-Ratio Gesamtmarkt: rund 2/3 Paid, 1/3 Earned.
  • Optik & Akustik: höchster Anteil positiver Berichterstattung (66.7%).
  • Pharma & Gesundheit: fast 50% negative Presse (46.9%).